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Ziele des Wettbewerbs

Hoffnung, Wunder des Lebens, Wachstum und unendliches Vertrauen in einen immer neuen Aufbruch mit Gottes guter Schöpfung symbolisieren das Wort und das Bild vom Apfelbäumchen. In aller persönlichen, gesellschaftlichen und weltweiten Verfahrenheit ist das Pflanzen eines Baums ein Hoffnungszeichen gegen allenthalben begegnende negative Kräfte, für das (auch trotzige) Vertrauen in einen neuen Anfang, auch für festen Halt, Beständigkeit und die tiefe Sehnsucht nach Knospen und Aufblühen, nach Neuwerdung, Erlösung, Heil, Heilung und Heiligung in einer schmerzlich leidenden Welt.

Dass Gott sich den Menschen trotz aller Widrigkeiten vergebend und befreiend zuwendet, war für Martin Luther das Hoffnungszeichen schlechthin. Dieses Heil zu erfahren, dafür ist der Mensch geschaffen. Und von dort her leitet er ab: dem Anderen davon zu erzählen und ihm zu dieser Erfahrung ebenfalls zu verhelfen. Praktizierter Glaube ist Dienst am Nächsten.

Ziel des Wettbewerbs ist es, den Blick zu öffnen für eine zutiefst reformatorische Erkenntnis: dass das Wort vom Heil vertrauensbildende Wahrheiten enthält, dass geschenkte Freiheit neues Handeln ermöglicht, dass in der Zuwendung zum Nächsten Hoffnung keimt. Kurz: Dass das Pflanzen eines Apfelbäumchens auch in dunklem Boden Frucht bringt.

 

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