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Es gibt einen Grund zur Hoffnung. Denn wir sind frei. Einfach so. Das ist ein Geschenk. Und wer frei ist, der hat Hoffnung. Das war die große Erkenntnis der Reformation.

„Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther gesagt haben. Der Satz trifft im Kern seine grenzenlose Hoffnung, die er im Evangelium von Jesus Christus fand.

Wie alle Reformatoren fand Martin Luther festen Halt und tiefen Glauben in Gott, von dem sie erfuhren, erkannten und erwarteten, dass er dem Menschen trotz aller seiner Fehler vergibt, ihn annimmt und gerecht spricht, um seines Sohnes Jesu Christi Willen heilt und heiligt. Gerechtigkeit ist Gabe Gottes, ist Gnadengeschenk, das aus der Verzweiflung (er-)löst, aufrichtet und frei macht, sich engagiert und kreativ einzusetzen für seine Mitmenschen. Gott wollten sie in den Mittelpunkt des Lebens stellen, ihm vertrauen, von Heil und Heilung in Jesus Christus allen erzählen. „Aus Liebe zur Wahrheit, und im Bestreben, sie ans Licht zu bringen…“ (Beginn der 95 Thesen) starteten sie deshalb eine nie dagewesene Bildungsoffensive für alle. Jeder Einzelne ist unmittelbar auf Gott bezogen, von ihm angesprochen und zum karitativen Dienst am Nächsten eingeladen und verpflichtet. Dem gnädig befreiten Menschen steht die Zukunft offen. Grund genug, nicht nur ein Apfelbäumchen zu pflanzen.

Darum: Lasst euch nicht unterkriegen! Nicht das Äußerliche zählt, sondern das Herz. Macht mit und pflanzt Hoffnung!

Erzählt von Euren Projekten, gestaltet, dichtet, filmt oder sprüht es auf die Leinwand: Was sind eure Apfelbäumchen, die ihr in diese Welt pflanzt?

Schickt uns eure Bilder, Skulpturen, Ausstellungsstücke, WEB-Seiten, Power-Point-Präsentationen, Filme oder Projektdokumentationen zum Thema „Hoffnungszeichen Reformation“.